Spritkosten-Rechner
Verbrauch, Preis und Strecke eingeben – der Rechner zeigt die Treibstoffkosten für die Fahrt, für Hin und Retour und pro Person.
Rechenwerte Stand August 2026. Ohne Gewähr – verbindlich sind die Angaben der jeweiligen Stelle.
Fahrt und Fahrzeug
Was verschiedene Verbräuche ausmachen
So rechnet der Rechner
Verbrauchte Liter = Strecke ÷ 100 × Verbrauch. Multipliziert mit dem Literpreis ergeben sich die Treibstoffkosten. Alles Weitere – Personenzahl, Retourfahrt – ist eine einfache Multiplikation beziehungsweise Division.
Den eigenen Verbrauch richtig ermitteln
- Volltanken und den Kilometerstand notieren.
- Normal fahren, mindestens zwei bis drei Tankfüllungen lang.
- Wieder volltanken und die getankten Liter aufsummieren.
- Liter ÷ gefahrene Kilometer × 100 = Verbrauch auf 100 km.
Nur so bekommt man einen belastbaren Wert. Ein Wert aus einer einzigen Tankfüllung schwankt zu stark, weil sich Abschaltautomatik und Tankneigung unterschiedlich auswirken.
Was die Spritkosten am stärksten beeinflusst
| Faktor | Wirkung auf den Verbrauch |
|---|---|
| 130 statt 110 km/h auf der Autobahn | +15 bis +25 % |
| Dachbox montiert | +10 bis +20 % |
| Reifendruck 0,5 bar zu niedrig | +2 bis +4 % |
| Kurzstrecken unter 5 km | +30 % und mehr |
| Klimaanlage im Stadtverkehr | +5 bis +10 % |
| Winterbetrieb allgemein | +10 bis +20 % |
Häufige Fragen
Wo finde ich meinen tatsächlichen Verbrauch?
Verlässlicher als der Bordcomputer ist die Rechnung über mehrere Tankfüllungen: getankte Liter durch gefahrene Kilometer, mal 100. Bordcomputer zeigen häufig einen um 0,3 bis 0,8 Liter zu niedrigen Wert an. Die Herstellerangabe nach WLTP liegt in der Praxis meist ebenfalls darunter.
Warum weicht der Verbrauch im Winter so stark ab?
Kalte Motoren verbrauchen auf den ersten Kilometern deutlich mehr, Winterreifen erhöhen den Rollwiderstand, und Heizung, Sitzheizung und Licht kosten zusätzlich Energie. Zehn bis zwanzig Prozent Mehrverbrauch im Winter sind normal, bei vielen Kurzstrecken auch mehr.
Sind das die vollen Kosten einer Fahrt?
Nein, nur die Treibstoffkosten. Dazu kommen Wertverlust, Versicherung, Steuer, Service, Reifen und Reparaturen. Rechnet man alles zusammen, liegen die tatsächlichen Kosten je Kilometer meist beim Zwei- bis Dreifachen der reinen Spritkosten – das ist auch der Grund, warum das amtliche Kilometergeld deutlich über dem Spritpreis liegt.
Wie viel spart langsameres Fahren?
Der Luftwiderstand steigt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, der Energiebedarf ungefähr mit der dritten Potenz. Von 130 auf 110 km/h zu reduzieren senkt den Verbrauch auf der Autobahn je nach Fahrzeug um etwa 15 bis 25 Prozent – bei einer Stunde Fahrt kostet das rund fünf Minuten mehr Zeit.