BMI-Rechner
Größe und Gewicht eingeben – der Rechner ermittelt den Body-Mass-Index und ordnet ihn nach den Bereichen der Weltgesundheitsorganisation ein.
Ihre Angaben
Die Bereiche der WHO
| BMI | Einordnung |
|---|---|
| unter 16,0 | Starkes Untergewicht |
| 16,0 – 17,0 | Mäßiges Untergewicht |
| 17,0 – 18,5 | Leichtes Untergewicht |
| 18,5 – 25,0 | Normalgewicht |
| 25,0 – 30,0 | Übergewicht (Präadipositas) |
| 30,0 – 35,0 | Adipositas Grad I |
| 35,0 – 40,0 | Adipositas Grad II |
| ab 40,0 | Adipositas Grad III |
Was der BMI kann – und was nicht
Der BMI wurde im 19. Jahrhundert entwickelt, um Bevölkerungen zu beschreiben, nicht um einzelne Menschen zu beurteilen. Für statistische Aussagen über große Gruppen ist er gut geeignet. Für die einzelne Person hat er systematische Schwächen:
- Er unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse.
- Er sagt nichts darüber, wo Fett sitzt – Bauchfett ist gesundheitlich relevanter als Fett an Hüfte und Oberschenkeln.
- Er berücksichtigt weder Alter noch Körperbau.
- Bei sehr großen oder sehr kleinen Menschen verzerrt die Quadrierung der Größe das Ergebnis.
Richtig messen
- Gewicht: morgens, nüchtern, nach dem Toilettengang, ohne Kleidung – und immer unter denselben Bedingungen.
- Größe: ohne Schuhe, mit dem Rücken zur Wand, gerader Blick nach vorn.
- Bauchumfang: im Stehen, auf Höhe des Bauchnabels, nach normalem Ausatmen, das Maßband waagrecht und nicht eingeschnürt.
Tagesschwankungen von ein bis zwei Kilogramm sind normal und sagen nichts über eine Gewichtsentwicklung aus. Wer eine Veränderung beurteilen will, sollte über mehrere Wochen denselben Wochentag und dieselbe Uhrzeit wählen.
Häufige Fragen
Wie wird der BMI berechnet?
Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Bei 75 kg und 1,80 m: 75 ÷ (1,80 × 1,80) = 23,1.
Gilt der BMI für alle gleich?
Nein. Bei Kindern und Jugendlichen werden altersabhängige Perzentilkurven verwendet, nicht die Erwachsenenbereiche. Bei Menschen über 65 gelten leicht höhere Werte als unbedenklich. Für Schwangere ist der BMI nicht aussagekräftig. Auch bei sehr muskulösen Personen führt er in die Irre.
Warum zeigt der BMI bei Sportlern Übergewicht an?
Weil er nur Gewicht und Größe kennt, nicht die Zusammensetzung des Körpers. Muskelgewebe ist dichter als Fettgewebe. Ein durchtrainierter Mensch kann deshalb einen BMI über 25 haben, ohne überschüssiges Fett zu tragen.
Was sagt der Bauchumfang zusätzlich aus?
Mehr über das gesundheitliche Risiko als der BMI allein, weil Bauchfett stoffwechselaktiv ist. Als Orientierung gelten bei Frauen 80 cm und bei Männern 94 cm als erhöht, 88 beziehungsweise 102 cm als deutlich erhöht. Gemessen wird im Stehen auf Höhe des Bauchnabels, nach normalem Ausatmen.
Ersetzt der BMI eine ärztliche Beurteilung?
Nein. Er ist ein Orientierungswert für Bevölkerungsgruppen, kein Befund. Ob ein Gewicht gesundheitlich problematisch ist, hängt von Fettverteilung, Muskelmasse, Blutwerten, Blutdruck, Bewegung und Vorerkrankungen ab. Diese Einschätzung kann nur ärztlich erfolgen.
Quellen und weiterführende Informationen
- Body mass index – Klassifikation World Health Organization
- Ernährung und Bewegung Öffentliches Gesundheitsportal Österreich