Eine bahnbrechende neue Studie, die im renommierten Journal "Lancet Neurology" veröffentlicht wurde, liefert überzeugende Beweise für den Zusammenhang zwischen regelmäßiger körperlicher Bewegung und einem reduzierten Demenzrisiko.

Die Studie im Detail

Über einen Zeitraum von 15 Jahren wurden mehr als 50.000 Teilnehmer im Alter zwischen 45 und 75 Jahren begleitet. Die Forscher erfassten dabei sowohl die körperliche Aktivität als auch kognitive Veränderungen der Probanden.

Die Ergebnisse sind eindeutig: Personen, die mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche absolvierten, hatten ein um 30 Prozent geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken, verglichen mit inaktiven Studienteilnehmern.

Welche Bewegung hilft?

Besonders effektiv erwiesen sich:

  • Schnelles Gehen oder Nordic Walking
  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Tanzen

Fazit der Forscher

„Unsere Ergebnisse unterstreichen, dass es nie zu spät ist, mit regelmäßiger Bewegung zu beginnen", erklärt Studienleiterin Dr. Maria Steinberg. „Selbst Menschen, die erst im mittleren Alter aktiv werden, profitieren erheblich."