Der Herbst ist da und mit ihm die jährliche Diskussion um die Grippeschutzimpfung. Besonders Risikogruppen, wie ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen, stehen im Mittelpunkt der Impfempfehlungen. In Deutschland hat Gesundheitsminister Prof. Lauterbach kürzlich betont, wie wichtig die Grippeschutzimpfung heuer ist, vor allem im Kontext der anhaltenden Corona-Pandemie. Aber wie sieht es in Österreich aus?

Österreichs Empfehlungen im Vergleich zu Deutschland

Auch in Österreich raten Gesundheitsbehörden zur Grippeschutzimpfung, insbesondere für Risikogruppen. Der Impfplan des österreichischen Gesundheitsministeriums sieht vor, dass Menschen über 65, Schwangere, Menschen mit chronischen Krankheiten und medizinisches Personal prioritär geimpft werden sollen. In Deutschland sind die Empfehlungen ähnlich, doch der Fokus auf die gleichzeitige Verabreichung von Grippe- und Corona-Impfungen ist dort stärker hervorgehoben.

Verfügbarkeit und Durchführung der Impfungen

Die Grippeschutzimpfung ist in Österreich in Apotheken, bei Hausärzten sowie in speziellen Impfzentren erhältlich. Es empfiehlt sich, frühzeitig einen Termin zu vereinbaren, da die Nachfrage in den kälteren Monaten typischerweise steigt. Die Kosten werden für Risikogruppen oft von der Krankenkasse übernommen. Was den Corona-Booster betrifft, so sind die Impfstoffe flächendeckend verfügbar, und es gibt spezielle Aktionen, um die Impfquote zu erhöhen.

Warum Grippeschutz heuer besonders wichtig ist

Die letzten Jahre der Pandemie haben gezeigt, wie schnell Krankheitserreger Gesundheitssysteme überlasten können. Eine gleichzeitige Welle von Grippe- und Corona-Infektionen könnte nicht nur die individuelle Gesundheit gefährden, sondern auch Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen bringen. Die Kombination von Grippeschutzimpfung und Corona-Booster bietet daher einen doppelten Schutz und hilft, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Praktische Tipps zur Impfung

  • Informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt über die Verfügbarkeit der Impfstoffe.
  • Planen Sie Ihre Impftermine frühzeitig, um Engpässe zu vermeiden.
  • Nutzen Sie kombinierte Impftermine, wenn möglich, um den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Impfungen nicht nur ein individueller Schutz sind, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit leisten. Österreich ist gut aufgestellt, um Risikogruppen entsprechend zu schützen, doch die Initiative jedes Einzelnen bleibt entscheidend.