Gehaltsangabe in Stellenanzeigen

Ab 1. Jänner 2012 wird die Angabe von Gehaltsinformationen in Stellenanzeigen (Novelle zum Gleichbehandlungsgesetz § 9 Abs 2) für Arbeitgeber, private Arbeitsvermittler und mit der Arbeitsvermittlung betraute Personen öffentlichen Rechts verpflichtend. Bei Nichtbeachtung kann eine Verwaltungsstrafe von bis zu € 360,00 pro Inserat und Medium drohen.

Art und Weise der Angaben:

In Ihrem Inserat muss das Mindestentgelt in folgender Form angegeben werden:

Die Regelung gilt für alle Unternehmen bzw. ausgeschriebenen Arbeitsstellen, die einem Kollektivvertrag bzw. einer Satzung bzw. einem Mindestlohntarif unterliegen. Im einfachsten Fall gibt man den Betrag gemäß Kollektivvertrag (bzw. Satzung/Mindestlohntarif) an. Wenn für die ausgeschriebene Stelle ein höheres Gehalt - als im Kollektivvertrag vorgeschrieben - vorgesehen ist, dann ergänzen Sie die Information mit dem Zusatz „mit Bereitschaft zur Überzahlung.“ Alternativ dazu können Sie auch das tatsächliche Monats- oder Jahresbruttogehalt angeben.

Beispiele für Formulierungen:

Weitere Links